Samstag, 15. September 2012

Soccer – der neue Jungensport


F wollte diese Saison, nachdem die Europameisterschaft für die deutsche Mannschaft ja nicht so gut gelaufen war und man sich doch um den Nachwuchs kümmern müsse, lieber Fußball als wieder Baseball spielen. 
 Er ist in einer Gruppe von 12 Kindern – Mädchen und Jungen - und läuft freudig dem Ball hinterher – dribbeln, umspielen und dergleichen muss noch geübt werden und auch wenn das Ziel – ein Tor – bekannt ist, wird der Gegenspieler doch eher angespielt als dass versucht wird ihm / ihr den Ball abzunehmen. Jeden Samstag Spiel um 9am – da freuen sich die Eltern - und 1x ist man auch für die Snacks der gesamten Mannschaft zuständig.
  Die Beteiligung der Eltern an jedem Samstagmorgen entwickelt eine ganz eigene Dynamik, denn meist rücken die gesamten Familien mit Fresskorb (bei der Zeit eher noch ein Frühstück) und Kaffeetasse an und natürlich sind die verschiedensten Arten von Klappstühlen und Coolern zu sehen – man macht Sport am Samstagmorgen. (CI haben noch von der Campingtour 2011 ihre Schlichtausführung Klapphocker – die natürlich zu I’s Freude immer im Auto durch die Gegend gefahren werden.)

CIRF Campinghocker und Kühltasche fast ganz rechts im Bild :)


F freut sich am Spiel und die Kinder laufen die 4x15min mit viel Energie übers Spielfeld und nippen zwischendrin an den bereitgehaltenen Wasserflaschen.

PS kleiner Nachtrag zu Sport – so wurde mit einer Schwimmparty und Trophy und Baseballtorte das Ende der Baseballsaison begonnen.

Dienstag, 4. September 2012

Einschulung


Der erste Schultag von F verlief so unspektakulär wie man es sich nicht vorstellen kann. C und I begleiteten F voller Stolz mit seiner großen Schultüte am 4.9. zur Schule, die Sonne schien es war mollig warm und in der Schule wurde der Tag einfach gar nicht begangen – keine Elternmassen, keine Blumen, keine Kleinigkeiten für die Erstklässler und auch überhaupt keine Veranstaltung. CI gaben F in der Klasse ab und versprachen ihm eine kleine Feier, wenn er wieder zu Hause ist, sie hatten ihm zum Glück auch nicht von den Einschulungsveranstaltungen in Deutschland erzählt. Dafür wird in den USA in 12 Jahren um so mehr gefeiert!

Donnerstag, 16. August 2012

Kirchenpracht – Decken und Kanzeln


C hat sich in Belgien auf das Fotografieren von Kirchendecken und Kanzeln fokussiert,
bei all den unglaublich imposanten, wuchtigen, filigranen, kolossalen Kirchen gibt es da eine interessante Sammlung von Bildern der Architekturgeschichte Mitteleuropas.


 



Kirchenbaumeister in Antwerpen






















Samstag, 7. Juli 2012

Belgien im Juli

CI fuhren mit der DB über Bremen, Köln und Brüssel nach Gent, um an einer Konferenz teilzunehmen und sich Land und Leute anzusehen. Gent als alte Handelsstadt des frühen Mittelalters hat so einige interessante Gebäude, Kanäle, Brücken und besonders Kirchen zu bieten, aber damit nicht genug Architektur, auch umgebende Städte wurden besucht, I nahm an den Vorträgen teil während C die Städte Gent, Antwerpen und Brügge durchstreifte, bei sommerlich gutem Wetter und dabei bestaunte die immer wieder beeindruckenden Blickwinkel dieser historisch reichen Städte, die großen Kirchen und andere Prunkbauten des hohen Mittelalters und der frühen Neuzeit.
 
Burg Greevenstein, Gent

Blick von der Burg

Genter Häuserzeile

Rubens Wohn- und Arbeitshaus in Antwerpen


MAS in Antwerpen
In den Kirchen sind immer wieder unglaublich beeindruckende Gemälde der Alten Meister der Holländischen und Flämischen Malerei zu sehen. Van Eyck, Rubens und Konsorten sind einfach so in den Kirchen zu bestaunen. Auch Museen wurden besucht, wie das STAM und die Burg in Gent sowie das MAS und das Rubens Haus in Antwerpen,



Brügger Marktplatz
in Brügge verzichtete C auf die Museen, denn die Stadt allein gab so viel her, dass noch mehr Kultur selbst sie überwältig hätte.
Belgische Spitze

Pommesmuseum in Brügge

eine/r der vielen Brücken und Kanäle


typische Hausfront

Gent bei Abendlicht zum Abschluss der 5 Tage

Donnerstag, 28. Juni 2012

Island, Land der brodelnden und rauchenden Erde

Ein kurzer Abstecher brachte CIF auf dem Weg von Norfolk in die alte Heimat auch nach Island: 18 Stunden wurde die Kaflavik-Halbinsel befahren, um C und F die Wunder der nach wachsenden Erde zu zeigen. Einfach unglaublich die Wölkchen und Wolken die aus dem Boden steigen, die Sulfurlöcher, die vor sich hin blubbern und überall der Gestank nach „Höllenfeuer“. Die Landschaft sommerlich schön und ungewöhnlich sonnig und warm, bietet immer wieder tolle Ausblicke auf die vorgelagerten Inseln und den Snaefellsjökull (schneebedeckter Vulkan) am Horizont. Durch die Berge, an stinkenden Quellen und Bergseen vorbei zum Höhepunkt des Tages: ein Bad in der Blauen Lagune. Hier gab es türkiesblaues Wasser in weißen Kalkwänden, die so glatt wie Porzellan waren, in denen CIF ihre Körper entspannen konnten, denn das Wasser hatte so seine 38-40’C. Nach einem Picknick auf einem Spielplatz gegen 10pm – noch bei guter Helligkeit – ging es zurück zum Flughafen.

traditionelles Wohnen




Vogelfelsen


der Felsbezwinger

an der Blauen Lagune

gegen 10 Uhr abends