Von
nun an wird F für die nächsten 89 Jahre eine zweistellige Zahl als
sein Alter nennen müssen – aber so wirklich macht das keinen
Unterschied!
Dienstag, 2. Februar 2016
Montag, 28. Dezember 2015
Warme Weihnacht 2015
Am Heiligen Abend 26ºC
tagsüber und 22ºC
in der Nacht mit Vollmond einfach herrlich, wenn man davon absieht,
dass die Bäume keine Blätter tragen und man irgendwie sich ein
wenig wie im falschen Film vorkommt - man weiß ja, es ist Winter -
es ist ja auch relativ lange dunkel aber draußen ist es warm,
schwül, eben so wie sonst eher im Mai oder Oktober. Die Pflanzen
sind durcheinander, wenn die Forsythien anfangen zu blühen und die
Hortensien und der Rhododendron Knospen produzieren; und die Vögel
und Eichhörnchen sind auch fleißig am Nest bauen, weil es ja
irgendwie schon wie mitten im Frühling ist.
C's
Schwester ist in Vietnam und versendet tropisches Ambiente und man
selber schwitzt im T-Shirt und verlangt nach einem kalten Getränk
und sicher keinem Glühwein. Die Lichter am Weihnachtsbaum werden
angeknipst, dieses Jahr gab es ohnehin keine Kerzen, da die Äste des
Baumes eher instabil sind und solche Lasten gar nicht tragen können,
aber auf Kerzen hat man ja auch gar keine Lust, die machen den Raum
ja noch wärmer und CIRF wollten eigentlich die Klimaanlage nicht
anstellen, dann dafür müssten ja auch die Öffnungsklappen wieder
auf Sommerbetrieb umgestellt werden. Ente, samt Rotkohl und Klößen
war auch ein komisches Weihnachtsessen bei warmem Wetter, hat
vielleicht deswegen auch nicht besonders gut geklappt – die Ente
war im Bräter in sich zusammengebrochen, aber hat dennoch
geschmeckt.
Der zweite Weihnachtstag war nebelig und etwas kühler (16ºC) und passend zum Sonntag, am 27.12., war es wieder warm, dass viele Menschen ihre T-Shirt anzogen und man auch mehr und mehr wieder Shorts sah – weswegen man ja den Karton mit den bereits weggepackten Sommerklamotten wieder aus dem Closet holen musste. Eine nette Radtour durch die Nachbarschaft, die Kinder spielen draußen diverse Ballspiele, nur wie oben geschrieben, die Landschaft passt so blattlos eben doch nicht wirklich dazu.
Der zweite Weihnachtstag war nebelig und etwas kühler (16ºC) und passend zum Sonntag, am 27.12., war es wieder warm, dass viele Menschen ihre T-Shirt anzogen und man auch mehr und mehr wieder Shorts sah – weswegen man ja den Karton mit den bereits weggepackten Sommerklamotten wieder aus dem Closet holen musste. Eine nette Radtour durch die Nachbarschaft, die Kinder spielen draußen diverse Ballspiele, nur wie oben geschrieben, die Landschaft passt so blattlos eben doch nicht wirklich dazu.
Die
Schneeschaufel wurde am Heiligen Abend angeliefert und soll CRF gegen
die Schneemassen im Januar und Februar wappnen, mal sehen ob sie in
2016 noch nützlich sein wird???
Mittwoch, 9. Dezember 2015
Benzinpreis zum Vierten und andere Verbrennungsmaterialien
| mi Krogerpunkten kann der Preis noch bis zu 1$ niedriger liegen |
Montag, 23. November 2015
Solaranlage
Da
in Virginia so schön die Sonne scheint, haben CI schon länger
darüber nachgedacht, die Investition zu tätigen und eine
Solaranlage aufs Dach setzen zu lassen. Zunächst musste aber erst
das Dach erneuert werden, was nach einem leichten Wasserschaden in
einem der Closets, d.h. der US typischen Einbauschränke, und einer
vorübergehenden Reparatur vom Dachstuhl aus, im Herbst 2015 in die
Tat umgesetzt wurde.
Der
Dachstuhl ist weiterhin nicht isoliert (das passiert nach
Virginia-Standard in der Holzdecke, d.h. anstatt das Dach selbst zu
isolieren ist die Decke zwischen oberstem Stockwerk und Dachboden
irgendwie isoliert) aber dafür jetzt doppelt belüftet, was es
vielleicht etwas weniger heiß dort oben werden lässt, wenn die
Sonne ihre gefühlten 200 Tage im Jahr aufs Dach scheint, was
natürlich für die Solaranlage genau das richtige ist.
Ob
sich diese Investition letztendlich langfristig rein kaufmännisch
lohnen wird, wissen CIRF nicht sicher, denn leider konnte aufgrund
dieser Regelungen die Anlage nicht so ausgelegt werden, dass Strom an
die Stromwerke verkauft werden würde. Energy friendly Virginia gibt
es leider nicht und in dem ach so marktwirtschaftlich orientierten
Virginia kann sich Dominion Power weiter in aller Ruhe als Monopolist
verhalten. Genügend große Wahlkampfspenden sichern offensichtlich
die Interessen eines Monopols. Immerhin sieht es auf dem Federal
Level ein klein wenig ökofreundlicher aus und das Federal Government
belohnt die Investition in regenerative Energie immerhin mit einem
Tax Credit in Höhe von 30% der Investitionskosten. Da es sich um
einen Tax Credit handelt und nicht um eine direkte Subvention werden
allerdings nur diejenigen Anlagen gefördert, die von Hauseigentümern
errichtet werden, die eine genügend große Steuerschuld haben, um
30% der Anlagekosten von ihren Steuern abziehen zu können.
Dach
muss man als drei überlappenden Lagen Roofshingles verstehen (also
irgendwie Pappe die aussieht wie geteerte mit Steinchen besetzte
Dachfliesen – heute etwas aufwendiger gestaltetet als die Variante,
die vor 15 Jahren auf das Dach gekommen war). Dazu kommen dann zwei
dünne Lagen Untermaterial, unendlich viele Nägel und fertig. Knapp
acht Stunden Arbeit für eine Truppe offensichtlich versierter
Latinos, mit einem Mittelsmann der gut Englisch spricht und einem
amerikanischen Vorarbeiter. Bei der Firma handelte es sich dann
immerhin um eine wirkliche Dachdeckerei und nicht einen der vielen
universellen Handwerkerservicefirmen, die neben allem möglichen
anderen eben auch Dächer decken.
CIRF
machen jetzt also ihren eigenen Strom und speisen diesen ins Dominion
Power Netz ein und können selbigen dann im Laufe des Jahres nutzen.
Konkret handelt es sich um ein sogenanntes net-metering Modell, d.h.
der Stromzähler läuft ab sofort in zwei Richtungen und es wird nur
der Strom berechnet, der am Ende des Jahres netto verbraucht worden
ist, d.h. die Differenz zwischen Verbrauch und Eigenproduktion.
Die
Anlage besteht aus koreanischen Solarpanels und einem deutschen
Solarinverter und dank der in Virginia geltenden Regelungen ist die
Leistung auf 3kw Nominalleistung begrenzt, da Solaranlagen nur so
ausgelegt sein dürfen, dass sie nicht mehr Strom produzieren als der
entsprechende Haushalt über das Jahr verteilt verbraucht.
R,
die eher in der 1. Etage wohnt, freut sich ebenfalls über die neue
Anlage, denn nun kann der Airconditioner im Sommer öfter
eingeschaltet werden – vielleicht schon bei 25°C. I wird natürlich
den Prozess der heimischen Energieerzeugung übers Internet
detailliert begleiten und zusätzliche Stromverbraucher nur dann
„zulassen“, wenn die Anlage genügend erzeugt hat, aber das ist
ja auch im Sinne der Umwelt, und die war ja nur letztendlich auch
einer der Hauptgründe für die Anlage.
Freitag, 13. November 2015
Wahlkampf und Donald Trump
Bekanntermaßen
ist in den USA wieder Vorwahlkampf für die kommenden
Präsidentenwahlen und das Kandidatenfeld ist, um es vorsichtig zu
formulieren, spannend. Auch wenn Donald Trump hundertprozentig nicht
zu den Kandidaten gehört, die CIRF auch nur einen einzigen Moment
überlegen würden zu wählen, wenn sie denn hier in den USA wählen
dürften, konnte I sich nicht verkneifen, zu einer
Wahlkampfveranstaltung von Trump zu gehen, und sei es nur um sich
einen persönlichen Eindruck von einer der schillerndsten und
unmöglichsten Figuren des US Politzirkus zu machen.
Das
ganze fand dann vor dem Hintergrund des ehemaligen Schlachtschiffes
USS WISCONSIN statt und kurz gesagt, offenbarte es sich in kürzester
Zeit, dass es sich bei Trump um nichts anderes als einen übelsten
Rechtspopulisten handelt. Trump eine Stunde lang zuzuhören erwies
sich für I als eine echte Herausforderung, da er anstatt eines wie
auch immer gearteten politischen Programms schlicht und ergreifend
eine Stunde lang erklärte, dass Amerika wieder Groß würde, wenn er
denn gewählt werden sollte. Natürlich konnte es nicht ohne die
entsprechende Rhetorik in Sachen Waffengesetze, zusätzliche
Militärausgaben und Anerkennung und Versorgung der Helden der Nation
gehen – Norfolk ist ja schließlich die gestresste Marinebasis der
US- Ostküste.
Was
I aber wirklich entsetzt hat war weniger Trump, der ja nun als
Rechtspopulist bekannt ist, sondern das Publikum, das völlig
begeistert auf jeden noch so billigen Kommentar eingestiegen ist.
Wenn man überlegt, das genau diese Menschen im kommenden November
den nächsten Präsidenten der USA wählen dürfen bzw. werden, dann
kann einem schon ganz anders werden.
Kurz
gesagt, der Besuch bei der Wahlkampfveranstaltung von Trump war
eindeutig mal wieder eine Erfahrung der amerikanischen Art.
Mittwoch, 14. Oktober 2015
Vom Big Apple nach Big Easy
C hat diesen Herbst zwei Reisen
unternommen und nochmals die Städte New York und New Orleans
besucht, wie bereits im Jahre 2000 (nur in anderer Reihenfolge) aber
auch im Herbst.
Beide
Städte haben ihre Reize und sind doch grundverschieden.
Hochhausschluchten versus spanischem und französischem Kolonialstil,
bombastische Museumsbauten versus Plantagensäulen,
Hudson
und East River versus Mississippi
Metro versus Straßenbahn
Nordstaat versus Südstaat
Straßenlärm versus Straßenmusik
In
NO ist der Rhythmus einfach ansteckend, ob nun Musik auf der Straße,
Band in den Pubs und Cafés oder ChaWa im Konzert. Es gibt im/ ums
Frensh Quarter einfach Unmengen interessante Geschäfte, Boutiquen,
Antiquitätenläden, Souvenirhändler und mehr, die doch meist auch
verschiedene Dinge verkaufen, man also eigentlich in jeden Laden
gehen sollte. Auch der Garden Distrikt hat CR gefallen und der etwas
zu kurze Ausflug zur Plantagen-Staße brachte CR zur Whitney
Plantation, genau die richtige Wahl, denn dort wurde nicht der Pomp
und Prunk der weißen Sklavenbesitzer gezeigt, sondern die Plantage
aus der Sicht der Sklaven erklärt. Und was soll man davon denken,
als CR und Freunde 5 Minuten vor Schließzeit zur Oak Alley
Plantation kamen (die mit der pittoresken Allee) durften sie noch
nicht einmal kurz in den Garten um, das Haus zu fotografieren, ohne
noch Eintritt zu zahlen...
In NO übernachteten CR in einem B&B der Schwester ihrer besten Norfolker Nachbarin, die auch mit war und CR somit den besten Satz Reiseberater hatten und am ruhigen Rand des Frensh Quarters in einem herrlichen Haus wohnten.

Metro versus Straßenbahn
Nordstaat versus Südstaat
Straßenlärm versus Straßenmusik
Beide
sind sie dreckig, staubig, voller Menschen aber in beide erlebt man
„um die nächste Straßenecke“ immer wieder Neues und Schönes.
In
NY sind die Straßenschluchten unendlich und immer wieder ergeben
sich interessante Perspektiven und Durchsichten. C war mit ihrer
Berlinfreundin unterwegs und neben vielen Gesprächen haben die
beiden in eigentlich drei Tagen 7 Museen besucht, sind mit der Staten
Island Ferry an der Statue of Liberty vorbei gefahren, Seilbahn nach
Roosevelt Island gegondelt und viel mit Bussen und Metro unterwegs
gewesen.
In
NY kam man mit Menschen auf der Straße oder im Bus in Kontakt, die
einem gerne Auskunft gaben und alle waren irgendwie vom Besuch des
Papstes begeistert. So viele Polizisten hat C noch nie auf einem
Haufen gesehen und die Straßenabsperrungen sind unglaublich – aber
irgendwie lief doch alles nahezu problemlos weiter. Es wäre noch so
viel mehr zu sehen gewesen, aber das ist in vier Tagen nun mal
unmöglich alles zu schaffen, auch wenn man seinen Tagesplan nach dem
Papst und den öffentlichen Verkehrsmitteln samt Öffnungszeiten der
angestrebten Einrichtungen wirklich durchdacht geplant hat.
In NO übernachteten CR in einem B&B der Schwester ihrer besten Norfolker Nachbarin, die auch mit war und CR somit den besten Satz Reiseberater hatten und am ruhigen Rand des Frensh Quarters in einem herrlichen Haus wohnten.
Big
Apple – Big Easy, New York – New Orleans beide Städte unglaublich interessant, sehenswert und nach Wiederholung schreiend.
Freitag, 22. Mai 2015
Black Rat Snake und Mourning Doves samt Zaunkönig
Samstag, 16. Mai 2015
Soccer, eben richtiger Fußball, als Sport der Saison
Nach
drei Spielzeiten Baseball hatte sich F entschieden dieses Frühjahr
Fußball zu spielen. Er wurde einer netten Mannschaft (er kannte
immerhin bereits ein Kind) mit gutem Trainer (ex-Navy mit
Europaerfahrung) zugeteilt und hat vieles über den Sport gelernt.
Das Training fand 2x die Woche statt und immer Samstag ein Spiel – also
auch viel organisierter als beim chaotischen Baseballverein –
natürlich fielen auch hier diverse Tage dem diesjährigen heftigen
Regen zum Opfer, denn wenn es Freitags regnete ist Samstag das
Spielfeld unbespielbar.
Insgesamt eine gute Saison mit ausgeglichenen Torverhältnissen und im Herbst soll es weiter gehen.
Insgesamt eine gute Saison mit ausgeglichenen Torverhältnissen und im Herbst soll es weiter gehen.
Torward war F zum Teil in mehreren Spielen.
Samstag, 2. Mai 2015
Scout und Zip-lining

Die Pfadfinder machten wieder einen Ausflug zum Zip-lining und dieses Mal wollte auch I versuchen durch die Bäume zu schwingen. Beiden hat es sehr gefallen und da F für ein paar Parcours die wichtigen Zentimeter gewachsen war, konnte er auch einen weiteren Schwierigkeitsgrad “durch-zippen”. Bei schönem, noch nicht heißem Frühlingswetter ist so ein Kletterpark schon eine herrliche Angelegenheit.
Wer sich wirklich einmal mit dem Pfadfingerprogramm der USA auseinandersetzen möchte, kann das unter
Die nächsten beiden Jahre wird F ein Webelos (we believe in loyal scouts) Cub sein und dann nach der 5. Klasse zu den Boyscouts aufsteigen (wenn CIF denn bei der Stange halten)
Das Tidewater Council Pack 28, d.h. die Gruppe bei der F angemeldet ist, ist ein ganz nette betreffend Kindern und Eltern/ Großeltern und so sind die Treffen auch für CI spannend.
Mal
geht man Unkraut/ nicht regionale Pflanzen jäten in einem Wildlife
Refuge, mal campen auf einem super organisierten Campingplatz
auf einer Militärbasis (bei der die Jungs auch schon ordentlich mithelfen duerfen) oder eben sich sportlich betätigen.
Drei der
Jungs in der Gruppe sind auch in Frithjofs Jahrgangsstufe in seiner
Schule und so bilden sich langsam immer festere Freundschaften heraus
– eben auch mit den Eltern.
Sonntag, 12. April 2015
Fahrzeuganbau – eine Kuriosität in der Landwirtschaft
Da
sind CIRF doch Fs Bauer Huberts “erneuerbare Energien” Bücher
viel einleuchtender, in denen auch für die Fahrzeugindustrie
angebaut wird.
Die Bilder sind leider nicht so beeindruckend, denn an den richtig tollen Anbaugebieten kamen CIF auf dem Rueckweg nicht mehr vorbei.
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