Freitag, 22. Mai 2015

Black Rat Snake und Mourning Doves samt Zaunkönig



Die Cheasepaeke Bay Watershead hat so ihre kleinen Überraschungen für CIRF und so durften sie Mitte Mai erleben, dass sich erst eine dieser Schlangen mit zwei Krähen balgte und als der Kampf unentschieden ausging sich eine zweite Black Rat Snake zur ersten gesellte und sie ihren natürlichen Trieben unter CIRFs Azalee nachgingen. Am nächsten Tag begab sich eine dieser Art dann erneut in die Azalee – ja sie kletterte die ca. 1cm dicken Stämme des Busches hoch , bewegte sich dann horizontal auf die andere Seite (die Azaleen an der Hausecke nehmen so ca. 7 m² ein) und beäugte von ca 1,5m Entfernung das Taubennest, in dem ca. 7 Tage junge Küken mit Elternteil sitzen. Vielleicht ist die Schlange von CI konstanter Beobachtung und Versuchen des Fotografierens abgehalten worden, denn während wir auf dem Porch (Fliegennetzumgittertes Holzkonstrukt, so eine art Wintergarten aber eben mit weichen Wänden) Kaffee tranken blieb sie dort noch ca 20 min sitzen und begab sich dann wieder nach unten.

Auch ein Zaunkönig (House Wren) nistet in einem von F gebauten Vogelhaus am Rankgitterwerk und der Kolibri besucht gelegentlich den Red Ruby Honeysuckle (rotes langblütigers Geißblatt).
Ja, das Tierleben bei CIRF ums Haus herum ist auch wenn sie Urban wohnen doch recht vielfältig.




Samstag, 16. Mai 2015

Soccer, eben richtiger Fußball, als Sport der Saison


Nach drei Spielzeiten Baseball hatte sich F entschieden dieses Frühjahr Fußball zu spielen. Er wurde einer netten Mannschaft (er kannte immerhin bereits ein Kind) mit gutem Trainer (ex-Navy mit Europaerfahrung) zugeteilt und hat vieles über den Sport gelernt.
 
Das Training fand 2x die Woche statt und immer Samstag ein Spiel – also auch viel organisierter als beim chaotischen Baseballverein – natürlich fielen auch hier diverse Tage dem diesjährigen heftigen Regen zum Opfer, denn wenn es Freitags regnete ist Samstag das Spielfeld unbespielbar.
Insgesamt eine gute Saison mit ausgeglichenen Torverhältnissen und im Herbst soll es weiter gehen.


Torward war F zum Teil in mehreren Spielen.

Samstag, 2. Mai 2015

Scout und Zip-lining


Die Pfadfinder machten wieder einen Ausflug zum Zip-lining und dieses Mal wollte auch I versuchen durch die Bäume zu schwingen. Beiden hat es sehr gefallen und da F für ein paar Parcours die wichtigen Zentimeter gewachsen war, konnte er auch einen weiteren Schwierigkeitsgrad “durch-zippen”. Bei schönem, noch nicht heißem Frühlingswetter ist so ein Kletterpark schon eine herrliche Angelegenheit.
 
F war im Sommer 2014 zum Cub Baer aufgestiegen (he made rank) und hat wieder eine Anzahl an “Belt Loops” und “Pins”, meistens mit Hilfe von Akela in Form seiner Eltern “erarbeitet”. F hat bisher in seiner Karriere 28 belt loops und 17 Pins erhalten, sowie einige Stoffabzeichen. Dafür ist es auch immer gut dass CIRF aktiv am Kulturleben teilnehmen, hier und da ein “Service Projekt' mitmachen und gelegentlich mit dem Kind über außerschulische Dinge reden.

Wer sich wirklich einmal mit dem Pfadfingerprogramm der USA auseinandersetzen möchte, kann das unter
http://www.scouting.org/scoutsource/cubscouts.aspx tun.


Die nächsten beiden Jahre wird F ein Webelos (we believe in loyal scouts) Cub sein und dann nach der 5. Klasse zu den Boyscouts aufsteigen (wenn CIF denn bei der Stange halten)

Das Tidewater Council Pack 28, d.h. die Gruppe bei der F angemeldet ist, ist ein ganz nette betreffend Kindern und Eltern/ Großeltern und so sind die Treffen auch für CI spannend.
Mal geht man Unkraut/ nicht regionale Pflanzen jäten in einem Wildlife Refuge, mal campen auf einem super organisierten Campingplatz auf einer Militärbasis (bei der die Jungs auch schon ordentlich mithelfen duerfen) oder eben sich sportlich betätigen.
 
Drei der Jungs in der Gruppe sind auch in Frithjofs Jahrgangsstufe in seiner Schule und so bilden sich langsam immer festere Freundschaften heraus – eben auch mit den Eltern.
 
 
 
 
 
 






Sonntag, 12. April 2015

Fahrzeuganbau – eine Kuriosität in der Landwirtschaft


Noch eine Kuriosität scheint an den bewaldeten Hängen des westlichen Virginias angebaut zu werden, nämlich alte Fahrzeuge – immer wieder fuhren CIF an einem Wald mit dazwischen gesetzten in erbärmlichen Zustand befindlichen Oldtimern vorbei – leider nicht nur PKW-Oldtimer, sondern auch ganze Kolonnen alter Busse oder Trucks oder sonst so anpflanzbare Metallfahrzeuge. Das ist sicher noch ein Geheimtipp, da man ja sonst nichts davon liest, entweder wird noch auf das Superfilmprojekt gewartet, in dem unendliche Fahrzeuge benötigt werden oder es ist ein Geheimtipp und die Dinger vermehren sich eben nur extrem langsam, aber es kann natürlich auch ein großangelegtes Uni-Projekt zu “wie lange benötigt ein Fahrzeug aus Metall, Plastik und Holz in der freien Natur um zu verrotten?” sein.

Da sind CIRF doch Fs Bauer Huberts “erneuerbare Energien” Bücher viel einleuchtender, in denen auch für die Fahrzeugindustrie angebaut wird.

 
 
 
 
 
 
 
Die Bilder sind leider nicht so beeindruckend, denn an den richtig tollen Anbaugebieten kamen CIF auf dem Rueckweg nicht mehr vorbei.

Samstag, 11. April 2015

Cabin im Fairy Stone State Park

Die Reise in den Osterferien führte CIF (R musste wegen Uni-Vorlesungen zu Hause bleiben) wieder in den Westen Virginias, immer (ca. 400km) an der Staatsgrenze zu North Carolina entlang bis zum Fairy Stone State Park. Der wurde gewählt, weil man hier nett in einer Cabin am See (irgendwie immer Stauseen) wohnen und dazu in einem aufgelassenen Iron-Ore-Minengebiet wandern kann.
(I ist dabei immer verwundert wie simpel hier noch zum Ende des 19. Jahrhundert gefördert wurde, und das selbst aus Deutschland importiertes Eisen dank der Dampfschifffahrt billiger war, als hier zu produzieren.)


Aber das Highlight der Reise waren die Fairy Stones (Märchen-Stein), also kleine Steingebilde, die sich durch erdgeschichtliche Ereignisse gerne in kreuzförmigen Gebilden zusammentun. Mit etwas im Boden kratzen haben CF auch einige dieser Gebilde zu Tage gefördert und in die häusliche Steinsammlung integriert – ja C sammelt genau wie ihr Vater immer mindestens einen Stein auf einer Reise (manchmal auch mehr).

Diverse Tiere wurden natürlich auch gesichtet, eine Corn Snake (Kornschlange) beim Wandern im Blätterwerk genau vor Fs Füßen, ein Groundhog (Murmeltier) am Wegrand der von Weitem aussah wie ein Stück heruntergefallenes Holz und der erste echte Schwarzbär, den wir leider auch nur vom Auto aus sehen konnten und der leider auch gleich weglief.




Mittwoch, 25. Februar 2015

Schnee in Virginia 2015


Was CRF sich doch freuen, dass Frau Holle und die gute Marie auch in diesem Winter wieder ordentlich gearbeitet und gut das Weiße vom Himmel geschüttelt haben. Erst 30cm Schnee mit fester Oberschicht, da fiel schon mal für 4 Tage Schule und Uni aus und nach dem Wochenende gab es 2 Tage Schule und dann schneite es doch nochmal, diesmal super Puderschnee der gut zum Schneeball formen und Schneemann bauen ist. Zwischendrin taut es, dann soll es weiter schneien, so dass Hampton Roads fast ganz ohne Schneeräumfahrzeuge doch gleich die Schule für einen weiteren Tag absagt...nur leider müssen diese Tage irgendwann nachgeholt werden, vielleicht am Ende des Schuljahres...was solls, jetzt genießen CRF das Wetter jedenfalls.


Eiszapfen hängen von den Blättern.
Krokusse kaempfen sich durch den Schnee
       



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
I hat gerade übrigens ganz ähnliches Wetter am Südpolarkreis – Spätsommer nennt man das dort. Vielleicht gibt es dazu demnächst einen weiteren Blogeintrag.

Samstag, 7. Februar 2015

Sewer replacement – eine neue Abwasserleitung


Zu CIRFs großem Entsetzen lief bei ihrer Rückkehr aus Deutschland das Abwasser nicht mehr wirklich ab, sie hatten schon immer mal wieder Probleme damit, besonders bei höherem Duschlaufvolumen, d.h wenn Besucher im Hause waren, aber dieses mal ließ es sich leider nicht mehr mit einem Roto Rooter ($170 bei unserem Klempner) beheben, da musste leider tiefer in die Tasche gegriffen werden, um das Problem zu lösen. Dabei stellte sich heraus, dass nicht nur die Bäume und Büsche – hier besonders die Azaleen und eine große Birke - natürlich ihre Wurzeln - den alten Leitungen zum Schaden wurde, sondern dass beim Bau des Hauses im Jahre1947 auch in den USA Materialmangel herrschte und man damals zur Orangeburg pipe (also known as "fiber conduit", "bituminous fiber pipe" or "Bermico", a bitumenized fiber pipe made from layers of wood pulp and pitch pressed together. It was used from the 1860s through the 1970s) griff, der man eine Lebensdauer von 10-50 Jahren gab.
Also a) hat das Material bei uns auf unserem kleinen Sandhügel umgeben von swampartigem Gelände seine guten 60 Jahre gehalten aber b) ist natürlich ein Holz-Bitumengemisch auch nicht besonders geeignet um Naßmaterial sicher zu führen.

Nun kann endlich wieder ohne Absprache geduscht und die Waschmaschine gleichzeitig laufen gelassen werden, zudem CIRF müssen nicht mehr das Scott Septic Safe Toilettenpapier verwenden, dass bei Nässe ziemlich spontan beginnt sich aufzulösen, eben auch manchmal bereits in der Hand – if you know what I mean :)


Interessant ist auch, dass die Wurzeln der Birke nicht tiefer als 20cm im Boden sind, d.h. es scheint ein Baum zu sein der ganz flach wurzelt, was wiederum heißt, dass er nicht für die Wurzeln in der alten Abwasserleitung zuständig war. Leider scheint auch die tiefe des Mutterbodens nur 10-15 cm zu sein und darunter kommt fester gelber Sandlehmboden, was wiederum ein Grund für die generell schlecht anwachsenden neu angepflanzten Pflanzen sein kann, auch wenn C immer ordentlich gute Erde mit ins Loch gibt.
 

Mittwoch, 21. Januar 2015

Benzinpreise zum Dritten


Bei CIRF's Rückkehr aus Deutschland haben sie fast Freudensprünge beim ersten Tanken vollführt (waehre es nicht gerade doch recht kalt gewesen), denn die Zapfsäule schrieb, dass der Benzinpreis (the gas) bei um die 2$ (ja zwei) für eine Gallone (3,7854l) lag.

Nach 3,19$ im Herbst 2012 und 2,89$ im Januar 2008 sollten wir uns jetzt endlich ein Benzin verschwendendes Auto anschaffen, um den Preisvorteil ausnutzen zu können (30l Fort Mustang statt 3l VW Lupo). Nun ja, vielleicht keiner der beiden aber nach 7 Jahren grünem Nissan Xterra (2002er) kann man schon einmal über ein neueres Auto nachdenken... bislang haben CI nur im US-Markt nichts gefunden, was ihren Ansprüchen genügt, d.h. Handschaltung, Intervallwischer, Tempomat, großer Kombi, Bodenfreiheit (auch wegen der Löcher in den Straßen und der Dips), kein Allrad und ansonsten kein Schnickschnack.
Autowerbung mit 12 Becherhaltern für einen PKW spricht CIF nicht an … und der Landrover „Defender“ wird demnächst auch nicht mehr gebaut.


Trotz aller kurzfristigen persönlichen Vorteile sind CIRF weiterhin jedoch gegen Fracking und amerikanischer Energieverschwendungspolitik.

Dienstag, 6. Januar 2015

It's time to say goodbye – again

Und wieder ging ein Abschnitt unseres Vagabundenlebens zu Ende und wir sind nach ca. 14 Tagen weihnachtlichem Genießen im Januar 2015 nach Norfolk zurückgekehrt, vieles musste bereits in Frankfurt einpacken, aussortieren, wegschmeißen, verschenken werden und dort mussten wir uns leider auch wieder von neu gewonnen Freunden verabschieden.

F hat sich in seiner Klassen in Frankfurt-Bockenheim sehr wohl gefühlt und wir hoffen, dass er mit seinen beiden besten Freunde Kontakt halten kann, sie sind ja so langsam in dem Alter auch e-mails oder Briefe zu schreiben. Zum Abschied gab es eine Klassenweihnachtsfeier und somit ein kleine Abschied für das Kind.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Maintal auf die Schnelle

Der Herbst mit seinen wunderschönen Färbungen zog CIF hinauf ins Maintal, der erste Halt in Aschaffenburg, ein kurzer Rundgang ums Pompejanum und Aussicht auf die Burg überzeugte CI davon, einen längeren Aufenthalt in dieser Stadt auf einen Bahnausflug zu verschieben.
Dann ging es weiter, mal auf der linken mal der rechten Mainseite, also entweder durch die Auen oder Weinberge an wunderschönen alten Kleinstädten vorbei nach Großheubach und dem Franziskanerkloster oberhalb des
Ortes, dann nach Miltenberg bis wir schließlich in Kreuzwertheim vor Wertheim ein nettes Hotel fanden.

Eigentlich war eine urtypische Gastwirtschaft angedacht gewesen, aber die waren leider entweder ausgebucht oder gerade geschlossen. Die Unterkunft erwies sich aber als sehr angenehm, nicht nur wegen des leckeren Frühstücks mit selbstgemachter Erdbeer- und Kirschmarmelade samt Apfelsaft aus ortsansässiger Mostung, sondern auch wegen der endlich einmal wieder harten Matratzen.



Am nächsten Tag ging es zur Burg Rothenfels, einer Jugendherberge, die uns wegen ihrer Offenheit die Möglichkeit gab, in ziemlich viele Räume hineinzuschauen und den Bergfried zu besteigen, wo sich ein herrlicher Blick in das Maintal auftat. Weiter ging die Reise nach Lohr und bis Laudenbach bei Karlstadt (kurz vor Würzburg), wo CIF den Kurzurlaub mit Minigolf, Schäufele und Bier in einem Biergarten am Mainufer beendeten.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Natürlich hat es das ein oder andere Schiff gegeben, Brücken und Staustufen samt Kraftwerken und Schleusungen. Museen haben wir auf dieser Kurzreise leider nur von außen betrachtet, dafür war einfach keine Zeit und das Wetter auch zu gut, wann kann man schon im Oktober in Deutschland tagsüber nur mit T-Shirt herumlaufen und benötigt am Abend nur eine Jacke und nicht bereits den wind- und regenfesten Herbstpelz?